Nominiert für den 48. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis

 

17.10.2014, Die ALDI-Geschichte

 

Unsere Dokumentation „Die Aldi-Story – Karl und Theo Albrecht“, die wir im Auftrag des ZDF produziert haben, ist für den 48. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis in der Kategorie „Filme über die Wirtschaft (Langfilme)“ nominiert.
Der Film erzählt die Geschichte von Karl und Theodor Albrecht, in der nicht nur die Entwicklung eines der einflussreichsten deutschen Konzerne des 21. Jahrhunderts dargestellt, sondern auch ein tiefer Einblick in die Charaktere der beiden Gründer gewährt wird.
Wir freuen uns über die Anerkennung von Seiten eines der ältesten deutschen Filmpreise.

 

VIPs hautnah – Promi-Gespräche mit dokumentarischem Anspruch

V.I.P. hautnah

Wir betreten für uns neues Terrain: „VIPs hautnah“ ist ein Interview-Format mit Stars und Prominenten. Aber natürlich hat es, wie alle Produktionen von uns, einen hohen dokumentarischen Anspruch. Julia Melchior, mit der wir im Laufe unserer Firmengeschichte schon zahlreiche Königs- und Adelshäuser besucht haben, trifft Stars zu ausführlichen Gesprächen über Themen jenseits von PR- und Marketing-Geschwätz. Mit „VIPs hautnah“ wollen wir zurück zu einer kultivierten und ausgeruhten Gesprächskultur, wie sie in Margret Dünsers legendärer Sendung „VIP Schaukel“ gepflegt wurde.

Erinnert sich noch jemand?

In der ersten Sendung „VIPs hautnah“ am 11. April 2015 um 18 Uhr im ZDF trifft Julia Melchior drei ganz unterschiedliche Gesprächspartner: Einen Star aus der Provinz, einen musizierenden Soldaten und einen König ohne Königreich – Diane Kruger, James Blunt und König Konstantin von Griechenland.

Diane Kruger und Julia Melchior

Diane Kruger und Julia Melchior

Diane Kruger ist der derzeit angesagteste deutsche Star in Hollywood. Sie ist so weit herum gekommen wie wohl keine Hildesheimerin vor ihr: Von Niedersachsen auf die Laufstege von Paris, über Wolfgang Petersens Blockbuster „Troja“ an die Seite der großen Stars. Neben ihnen strahlt sie besonders. Welche privaten und beruflichen Ziele hat sich die Schauspielerin als nächstes gesetzt? Was treibt sie an?

Julia Melchior und James Blunts ... Gitarre.

Julia Melchior und James Blunts … Gitarre.

James Blunt

James Blunt

James Blunt gilt als Schmusebarde, aktuell ist er der erfolgreichste britische Popmusiker. Doch nur wenige wissen, dass Blunt einst in einem der blutigsten Konflikte der jüngeren europäischen Geschichte kämpfte – als britischer Elitesoldat im Kosovo. Anschließend diente er in der königlichen Leibgarde und war einer der Sargträger von Queen Mum. Das Leben in Uniform hat ihn geprägt. Steckt darin das Geheimnis seines Erfolgs?

Konstantin von Griechenland und Julia Melchior

Konstantin von Griechenland und Julia Melchior

Konstantin von Griechenland war der letzte König der Hellenen, nur drei Jahre konnte er sich auf dem Thron halten. Der Mangel an Erfahrung des jungen Königs erwies sich als fatal und stürzte die schon damals wirtschaftlich angeschlagene Nation in eine Verfassungskrise: Nach einem Militärputsch 1967 musste Konstantin mit seiner Familie das Land verlassen. Erst nach 46 Jahren kehrte er zurück. In „VIPs hautnah“  gewährt er bewegende Einblicke in sein Leben. 

Es hat uns großen Spaß gemacht, diese faszinierenden Menschen von einer ganz neuen Seite kennenzulernen und freuen uns darauf, in Zukunft noch viele weitere „VIPs“ ganz „hautnah“ zu erleben!

In der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ hat Julia Melchior bereits Ausschnitte aus dem Format gezeigt.

VIPs hautnah, ZDF, 11. April 2015, 18 Uhr

Die ambivalenten Figuren hinter Aldi

Die Aldi-Story

Die Aldi-Story

Aldi ist mehr ein Supermarkt. Hinter den beliebten Discount-Läden verbergen sich zwei komplizierte und faszinierende Geister. Diesen Eindruck gewannen wir, als wir im Auftrag des ZDF eine Dokumentation über die beiden Aldi-Gründer Theo und Karl vorbereiteten. Als erste Produktionsfirma wollten wir einen Film drehen, der die beiden Milliardäre, die reichsten Deutschen unserer Zeit, entmystifiziert. Zu Lebzeiten hielten sich die Brüder Albrecht immer aus der Öffentlichkeit fern. Kaum jemand wusste, wer sie sind. Doch sie wurden bewundert für ihren Geschäftssinn und hatten gleichzeitig den Ruf, geizig und übermäßig abweisend Mitarbeitern gegenüber zu sein.

Die Brüder Albrecht zu charakterisieren war eine der schwersten Aufgaben, der wir uns in unserer Firmengeschichte gestellt haben. Dennoch haben Sebastian Dehnhardt und  Manfred Oldenburg (der u.a. schon für unsere Dokumentationen „Drei Leben: Axel Springer“ oder „Sarajevo – Der Weg in die Katastrophe“ verantwortlich zeichnete) und ihr Team ein Porträt über zwei Männer geschaffen, die in dem unglaublichen Konflikt lebten, gleichzeitig mysteriös und bodenständig zu sein.

Wir sind stolz, dass unser Filmteam das erste ist, das es geschafft hat, mit der Familie Albrecht zusammenzuarbeiten. Die hat für das Projekt umfangreiches Fotomaterial zur Verfügung gestellt: Wir sehen die jungen Albrechts 1938 und 1939 im Kreise ihrer Eltern und im Schonnebecker Laden – der Keimzelle des Aldi-Imperiums. Schlüsselszenen ihres Lebens werden durch aufwendige Reenactments inszeniert. Mit Eberhard Fedtke und Dieter Brandes geben enge Mitarbeiter intime Einblicke in das Wesen und den Charakter ihres Chefs Theo Albrecht. Über die Anfänge berichtet  eine der ersten Verkäuferinnen der beiden Brüder, Hildegard Steinweg, die in den 50er Jahren für die Albrechts arbeitete.

Entstanden ist ein höchst emotionales Porträt über zwei sehr ambivalente Charaktere. Eine Dokumentation, die uns herausgefordert hat und auch den Zuschauer herausfordern wird.

„Die Aldi-Story – Karl und Theo Albrecht“, ZDF, 9. Dezember, 20.15 Uhr

Der Perfekte Wurf landet in der Presse

Nowitzki Poster

Das offizielle Plakat zum Kinostart am 18. September

 

Unser zweiter Kinofilm „Nowitzki. Der Perfekte Wurf.“ ist schon jetzt, eine Woche vor dem Kinostart, ein großer Erfolg für uns. Über keinen unserer Filme wurde bisher umfassender berichtet. Am 18. September läuft der Film an, der von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Dirk Nowitzki und seinem Mentor Holger Geschwindner erzählt. Unsere Vorfreude könnte nicht größer sein.

Dirk Nowitzki und seine Frau Jessica

Dirk Nowitzki und seine Frau Jessica

SPIEGEL ONLINE: Wie genau fühlt sich ein perfekter Wurf an?

Nowitzki: Wenn alles in einem Wurf zusammenkommt, was ich seit meinem 15. Lebensjahr gelernt habe. Aber es ist komisch: Ich habe schon ein paar Millionen Würfe mit Holger Geschwindner genommen, und trotzdem schleichen sich noch heute Fehler ein, wenn er mal einen Monat nicht da ist. Und selbst korrigieren kann ich die dann nicht, es wird eher immer schlimmer.

SPIEGEL ONLINE: Und dann?

Nowitzki: Dann kommt Holger nach Dallas, und wir arbeiten daran, die Fehler abzustellen.

(Spiegel Online)

Ein mitreißender Dokumentarfilm (…). (…) Der Perfekte Wurf erzählt viel Privates über Dirk Nowitzki. Aber vor allem hat Der Perfekte Wurf das, was ein Sportlerportrait packend macht: Spannung, Versagen, herbe Niederlagen und Triumphe. (…) Dieser Kerl mit Schuhgröße 54: Ein echter Sympathieträger. Auch wenn er kein bisschen singen kann.

(ZDF ASPEKTE)

„Seinen“ Film hat Nowitzki noch nicht in voller Länge gesehen. Er weiß noch nicht, was NBA-Größen wie Kobe Bryant, Steve Nash, Michael Finley, seine Eltern, ehemalige Wegbegleiter, seine Frau Jessica und sein Mentor, Manager und Förderer Holger Geschwindner über ihn erzählen. „Das hebe ich mir auf, ich will den Film zusammen mit den Fans sehen“, erklärte Deutschlands bester Basketballer.

(Focus Online)

Diesen erstaunlichen Aufstieg von „Dirkules“ beschreibt der Film mit eindringlichen Szenen und Interviews.

(sueddeutsche.de)

Dirk Nowitzki und Helmut Schmidt

Dirk Nowitzki und Helmut Schmidt

Nowitzki und seine Begegnung mit Alt-Kanzler Schmidt: „Das war letztes Jahr bei einer Preisverleihung in Frankfurt. Ich war nervös, weil ich nicht wusste, ob er mich überhaupt kennt. Und auf einmal fragt er: Herr Nowitzki, wahrscheinlich beginnen Sie nach Ihrer Basketballkarriere ein Studium, oder? Ich habe mich in dem Moment einfach nicht getraut, ihm zu sagen, dass ich nicht vorhabe, noch mal an die Uni zu gehen, und wirklich nur mit einem Ball auf dem Korb werfen kann. Also habe ich so getan, als würde ich nebenher ein bisschen BWL studieren, weil ich ihn nicht enttäuschen wollte.“

(Bild.de)

Deshalb sind es vor allem die bislang nicht zu sehenden privaten Momente wie beim Bowling-Abend, oder der Besuch in der Turnhalle von Nowitzkis Schule (wo auch fast jeder Wurf daneben geht), die dem Zuschauer einen neuen Blickwinkel geben. Auch die alltäglichen Yoga-Verrenkungen sind sehenswert.Abgesehen davon stehen die Interviews im Vordergrund. Don Nelson, sein erster Trainer bei den Mavericks, spricht, dessen Sohn Donnie, General Manager des Vereins, Klubbesitzer Mark Cuban, Superstar Kobe Bryant, Altkanzler Helmut Schmidt und und und. Die Liste der „Nebendarsteller“ kann sich sehen lassen.

(RP online)

Sein Kumpel Nick Creme verrät: „Jessica schlägt ihn meistens. Das verkraftet er nicht so gut, da kommt seine kampfeslustige Seite zum Vorschein.“
Und Jessica spottet liebevoll: „Vielleicht müsste er nur etwas mehr in die Knie gehen, vielleicht ist es das.“ Es sind diese kleinen, privaten Einblicke, die den Film so besonders machen.

(Bild.de)

Welt am Sonntag: Und das womöglich als Kinostar. Mit dem Dokumentarfilm „Der perfekte Wurf“ katapultieren Sie sich in eine Rolle, die Sie überhaupt nicht mögen. Sie sagen, dass Ihnen öffentliche Auftritte nicht liegen, dass es Ihnen manchmal sogar peinlich ist, wenn Sie geehrt werden.

Nowitzki: Nun ja, da haben Sie schon recht. Ich hätte mir auch niemals träumen lassen, bei einem Dokumentarfilm über mich mitzumachen, mit Kameras ständig um mich rum. Ich habe aber von Anfang an klargemacht, dass ich es nicht mag, dass sie mir mit der Kamera in die Unterhose krabbeln oder beim Zähneputzen dabei sind. Ich brauche ein bisschen Abstand. Letztlich habe ich mich darauf eingelassen, in längeren Abständen immer mal eine Woche lang zu drehen. Ich brauche einfach mein normales Leben. Ich ertrage es nicht, wenn ich ständig fremde Menschen um mich habe. Das haben wir einige Monate praktiziert. Es war ein guter Mittelweg. Wenn ich mich zu bedrängt gefühlt hätte, hätte ich sicher nicht mitgemacht.

Welt am Sonntag: Nicht einmal über die US-Superstars „Magic“ Johnson und Michael Jordan gibt es einen derartigen Kinofilm.

Nowitzki: Mit denen werde ich aber jetzt auf die gleiche Stufe gestellt. Mit den Jungs, die meine absoluten Idole waren (schüttelt den Kopf). Aber ich habe auch eine Riesenkarriere mit vielen Höhen und Tiefen gehabt, deshalb habe ich dem Projekt auch zugestimmt. Außerdem sagte ich mir: „Hey, wenn ich den Film in 20 Jahren meiner Tochter oder in 30 Jahren meinen Enkeln zeigen kann, ist das eine riesige Sache.“ Das wird mir später sicher noch viel mehr bedeuten als jetzt.

(Welt online)

6. Juni 1944: D-Day

Der längste Tag

6. Juni 1944 – D-Day

Vor genau 70 Jahren begann der letzte Akt des Zweiten Weltkriegs mit einem schrecklichen Massaker. Der Küstenstreifen in der Normandie verwandelte sich in eine Hölle aus Feuer und Rauch. Als um 6.30 Uhr die ersten Landungsboote der Alliierten den Strand erreichen, feuern die deutschen Soldaten Granaten und schwere Maschinengewehrsalven in die landenden Menschentrauben, die auf dem ebenen Strand dem Beschuss völlig schutzlos ausgeliefert sind. Allein im Landungssektor „Omaha Beach“ fallen in kurzer Zeit tausende Amerikaner, zerrissen und zerfetzt von Eisen und Stahl. Soldaten, die diesen grauenvollen Moment überlebt haben, werden ihn nie vergessen.

Mit unserem Film „Die Befreiung: Der längste Tag“ haben wir dem D-Day ein Denkmal gesetzt. Ein Zeitdokument, in dem sich Veteranen an die Ereignisse in der Normandie erinnern, die ihr Leben und Europa für immer geprägt haben.

Zum 70. Jahrestag des D-Day kann hier „Die Befreiung: Der längste Tag“ online angesehen werden.