Der Zug in die Freiheit in Berlin und online

Am 2. November wir unser Film „Zug in die Freiheit“ um 20.15 Uhr im MDR gezeigt. Schon gestern lud der Sender zur großen Preview der aufwühlenden Dokumentation in die Berliner Vertretung des Freistaates Sachsen. Die MDR-Intendantin Prof. Dr. Karola Wille und Staatssekretär Erhard Weimann empfingen Regisseur Sebastian Dehnhardt, der zum ersten Mal seit den Dreharbeiten wieder auf Christian Bürger und Jens Hase traf. Die beiden DDR-Flüchlinge haben maßgeblich zur Entstehung des Films beigetragen und erzählen in „Zug in die Freiheit“, wie sie 1989 mit mehrere tausend anderen Flüchtlingen aus der Deutschen Botschaft Prag mit Zügen in die BRD gefahren sind. Eine spektakuläre Massenausreise quer durch die DDR.

Christian Bürger, Sebastian Dehhardt und Jens Hase

Christian Bürger, Sebastian Dehnhardt und Jens Hase

Christian Bürgers Geschichte wird auch in einem Online-Special zum Film nacherzählt. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt veröffentlichen wir unter blog.broadview.tv Tagebucheinträge, die auf den Erinnerungen von Christian Bürger basieren und von ihm autorisiert wurden. Angereichert werden die Texte mit interaktiven Grafiken und Ausschnitten aus dem Film „Zug in die Freiheit“.

Zug in die Freiheit ist am 30. September um 20.15 Uhr auf Arte, am 3. Oktober um 18.30 Uhr in der ARD und am 2. November um 20.15 Uhr im MDR zu sehen.

Ab dem 18. September im Kino: NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF

NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF.

NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. startet am 18. September im Kino

Wir freuen uns, den Start unserer zweiten Kinodokumentation nach KLITSCHKO verkünden zu können:

NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. kommt am 18. September in die deutschen Kinos.

13 Jahre lang kämpft Dirk Nowitzki um die Trophäe aller Trophäen. Bis es ihm 2011 endlich
gelingt: Er gewinnt mit den Dallas Mavericks die lang ersehnte NBA-Meisterschaft. Und wird
gleichzeitig zum wertvollsten Spieler der Finalserie gewählt.

NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. erzählt die Geschichte seines erstaunlichen Aufstiegs
von einer Schulturnhalle in der süddeutschen Provinz bis an die Weltspitze des Basketballs.
Ein faszinierender Weg, den der 2,13 Meter große Sympathieträger auf sehr ungewöhnliche
Weise beschritten hat und der eng verbunden ist mit seiner einzigartigen Beziehung zu
seinem Entdecker, Trainer und Mentor Holger Geschwindner. Der ehemalige Basketball-
Nationalspieler – Olympia-Teilnehmer 1972 – und Physiker begegnete dem jungen Nowitzki
1994 ganz zufällig. Er erkannte sofort sein Talent und machte ihn mit seiner sehr
besonderen Mischung aus ehrgeizigem Wagemut, naturwissenschaftlicher Präzision und
extravaganten Trainingsmethoden fit, um ganz oben mitzuspielen.

NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. nimmt den Zuschauer nicht nur auf eine Reise zu den
Stationen eines Sportlerlebens mit, von besagter Turnhalle bis zu den Endspielen der Play-
Offs in den Sporttempeln der US Amerikanischen Profi-Liga NBA. Der Film zeigt nicht nur Nowitzkis alltäglichen Kampf im Training, die Höhen und Tiefen seines Sportlerlebens, sondern auch die Gigantomanie des amerikanischen Profisports und den privaten Menschen Dirk Nowitzki. So ist NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. vor allem ein Film über die außergewöhnliche Freundschaft und einzigartige Beziehung der ungleichen Persönlichkeiten Dirk Nowitzki und Holger Geschwindner und deren unbedingtem Willen, scheinbar unerreichbare Träume in die Tat umzusetzen. Eine Reise durch die Welt des amerikanischen Basketballs, die einen die Magie des Spiels spüren lässt – und nicht zuletzt die Frage beantwortet, was Basketball mit Jazz gemeinsam hat.

Für NOWITZKI. DER PERFEKTE WURF. hatte unser Filmteam rund um Regisseur Sebastian Dehnhardt exklusiven Zugang zu NBASpielern, -Trainern und Dirk Nowitzkis Familie. So kommen neben Nowitzki und Holger Geschwindner auch Basketball-Stars wie Kobe Bryant, Steve Nash, Michael Finley, der unkonventionelle Mavericks-Eigentümer Mark Cuban, Trainerlegenden wie Rick Carlisle und Don Nelson, Nowitzkis Eltern, frühe Wegbegleiter, der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt und erstmals auch Dirks Frau Jessica zu Wort. Menschen aus verschiedenen Welten, die alle auf ihre Art das Leben von Dirk Nowitzki geprägt haben.

Der Twitter-Account zum Film: @nowitzkifilm

 

Unser „Zug in die Freiheit“ bewegt sich

Wir haben Großes vor: Unser Dokumentarfilm „Zug in die Freiheit“ soll mit aufwendigen Spielszenen bereichert werden. Nach vielen Monaten der Vorbereitungen, in denen wir feststellten, dass eine Zeitreise zurück ins Jahr 1989 sehr anstrengend ist, konnten wir die Dreharbeiten schließlich erfolgreich abschließen.

Die Dokumentation erzählt die Geschichte von über 10.000 DDR-Flüchtlingen, die 1989 die Botschaft in Prag besetzten und schließlich in die BRD ausreisen durften. Für die Dreharbeiten wurde eine originale Lok der DDR-Reichsbahn mitsamt Waggons in den kleinen Ort Pretzsch in Sachsen-Anhalt gebracht.

Set "Zug in die Freiheit"

Für die Dreharbeiten wurde eine originale DDR-Lok ans Set geholt.

Durch das sonst sehr verschlafenen aber idyllisch an der Elbe gelegene Örtchen fahren nur selten Züge. Doch das Filmteam rückte an dem Pretzscher Bahnhof mit einem Zug aus der Zeit der 80er Jahre an. Die Crew, die Schauspieler, die über 50 Komparsen, Hunde, Kinder, Kinderwagen, Militärfahrzeuge, Trabbis und Motorräder brachten ein buntes Treiben an den kleinen Bahnhof und erregten schnell die Aufmerksamkeit der Anwohner. Da die Flüchtlingszüge meistens nachts unterwegs waren, musste nach Einbruch der Dunkelheit gedreht werden.

Das Bahnhofsgelände Pretzsch wurde zwischenzeitlich zur Disko, zum Verhörzimmer und zum Büro von Stasi-Mitarbeitern. Kostüm und Maske nisteten sich in ein altes verlassenes Fabrikgebäude in der Nähe des Bahnhofs ein.

Matthias Schmidt und Sebastian Dehnhardt

Die Regisseure Matthias Schmidt (links) und Sebastian Dehnhardt.

Unter Regie von Sebastian Dehnhardt und Matthias Schmidt setzten sich Zug und Team immer wieder in Bewegung. Dem Zuschauer sollen die Geschehnisse in und um den geschichtsträchtigen Zug so realistisch wie möglich vermittelt werden. Wir haben das Gefühl, die Zeitreise ist uns gelungen.

Am 30. September wird „Zug in die Freiheit“ um 20:15Uhr auf Arte ausgestrahlt. 

Große Zeitzeugen-Suche auf bild.de!

zug in die Freiheit

Deutsche Botschaft Prag, 30. September 1989: Der Außenminister Hans-Dietrich Genscher spricht zu 5000 DDR-Flüchtlingen: „Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“ Der Rest des Satzes geht in Jubel unter. Doch auf die Freude folgt der Schock: Die Züge, die die Flüchtlinge in den Westen bringen, nehmen einen Umweg durch die DDR. Eine Fahrt voller Anspannung, Ungewissheit, aber auch Hoffnung beginnt.

In unserem Film „Zug in die Freiheit“ erzählen wir diese emotionale Reise in 90Minuten. Die Doku wird 2014 in der ARD gezeigt. Gemeinsam mit der BILD-Zeitung suchen wir nach Menschen, die das historische Ereignis miterlebt haben.

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Zeit für den PERFEKTEN WURF

Der Perfekte Wurf

Der Regisseur und BROADVIEW-Geschäftsführer Sebastian Dehnhardt („KLITSCHKO“) ist zur Zeit in Dallas und filmt unser größtest Projekt „DER PERFEKTE WURF – Die Dirk Nowitzki Story“. Parallel dazu haben wir den offiziellen Twitter-Account zum Film eingerichtet. Bitte folgen Sie hier: @nowitzkifilm

Aus Dallas erste kleine Eindrücke direkt aus dem iPhone unseres Regisseurs:

http://www.youtube.com/watch?v=hwnsdaig3Vk

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