Schumpeter und die Welt

Joseph Alois Schumpeter

Joseph Alois Schumpeter

Zu unseren spannendsten Projekten im Jahr 2013 gehört mit Sicherheit unser 90-minütiger Dokumentarfilm über den Wirtschafts-Ökonomen Joseph Schumpeter.

Der Österreicher Joseph Schumpeter (1883-1950) war einer der wichtigsten Ökonomen seiner Zeit – und unserer! Denn lange waren Schumpeters Theorien über die Kraft der Innovation in Vergessenheit geraten. Und heute, nachdem sich herausgestellt hat, dass die populären Thesen von Schumpeters schärfstem Konkurrenten John Neville Keynes auf unsere moderne Welt-Wirtschaft nur noch bedingt einsetzbar sind, erlebt Schumpeter ein Revival, dem wir mit unserem Film Tribut zollen.

Ganz im Sinne des Themas, werten wir den Stoff modern und höchst innovativ aus. BROADVIEW-Geschäftsführer Leopold Hoesch stellte das Projekte jetzt in der Welt vor:

Recht ungewöhnliche Wege geht der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Leopold Hoesch („Stalingrad“, „Das Wunder von Bern: Die wahre Geschichte“) bei einem Projekt über das Leben und Werk des Ökonomen Joseph Schumpeter. Hoeschs Produktionsfirma Broadview plant ein 800.000 Euro teures 90-minütiges Dokudrama, das diesen September nicht etwa bei ARD oder ZDF Premiere haben wird, sondern im Internet.

Abgesehen von Vorführungen an Schumpeters einstigen Wirkungsstätten Bonn, Harvard und Tokio wird Hoesch den Film ausschließlich digital bewerben. Er plant für das Schumpeter-Projekt eine Community aufzubauen und setzt hierbei vor allem auf Twitter. Erst in einem zweiten Schritt ist an eine Verwertung im klassischen Fernsehen gedacht.

Der Dokumentarfilmer zählt auch zu den Bewerbern um eine Drittsendelizenz bei RTL, die von der zuständigen Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) nicht berücksichtigt wurden. Er war zusammen mit dem Kölner Zeitungshaus M. DuMont Schauberg ins Rennen gegangen. Wie berichtet gingen die Lizenzen – wie bereits in den Vorjahren – an die Produktionsfirma DCTP des FilmemachersAlexander Kluge und die AZ Media des Zeitungshauses Madsack. Hoesch spricht davon, dass sein Angebot „mit Ansage keine Berücksichtigung“ gefunden habe: „Ein faire Ausschreibung sieht für mein Befinden anders aus.“