Endlich! Der Zug in die Freiheit im Fernsehen!

Zug in die Freiheit

Der Zug in die Freiheit kommt an!

Nach monatelangen Recherche-und Dreharbeiten freuen wir uns Euch heute (30. September) endlich unseren Dokumentarfilm „Zug in die Freiheit“ zeigen zu können!

Anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls wird er morgen um 20:15 auf Arte erstausgestrahlt.

Mit den Zeitzeugen stehen wir bis heute in engem Kontakt. In „Zug der Freiheit“ erinnern sie sich an das Jahr 1989 in dem tausende DDR-Bürger über die Prager Botschaft nach Westdeutschland flüchteten und eine Reise antraten, von der sie nicht wussten ob es vielleicht ihre letzte sein wird. „Tod oder Flucht“ hatte sich Christian Burger im Sommer 1987 gesagt.  Arzt Eckhardt Kibbel blickt zurück auf die katastrophalen Zustände in der überfüllten Prager Botschaft und die Anweisung die Tore aufgrund der schlechten hygienischen  Bedingungen zu schließen.  Bei Minusgraden und Regen warten tausende DDR-Flüchtlinge vor der Botschaft. Eckhardt Kibbel holt die Kleinkinder hinein. „Allerdings von der Mutter getrennt. Und das ist auch das Verrückte. Die haben die uns gegeben ohne zu murren. Das muss man sich mal vorstellen. Nur weil wir die Westdeutschen waren konnten wir das angeblich. Das ist total verrückt.“

Zug in die Freiheit ist ein Film über deutsch-europäische Geschichte, zu Ehren der tausendenden DDR-Bürger und Helfer, die durch ihren Mut und Zusammenhalt zur Revolution 1989 und zur deutschen Wiedervereinigung beigetragen haben.

Wir haben lange daran gearbeitet und freuten uns deshalb ganz besonders als wir gestern die Süddeutsche Zeitung aufschlugen:

„Zug in die Freiheit zeigt genügend Respekt vor dem realen Spektakel dieser Reise, der Film mindert dessen erzählerischen wert nicht mit Dramaturgischen Verrenkungen. Auch die Auswahl der Zeitzeugen ist von Wert, nicht zuletzt, wie diese die Zugfahrt und ihre vielen kritischen Momente nicht romantisieren.“

Wir sind gespannt auf Eure Meinungen!

Zug in die Freiheit, am 30. September um 20.15 Uhr auf Arte, am 3. Oktober um 18.30 Uhr im Ersten und am 2. November um 20.15 Uhr im MDR.