#DokuPause – Body Mods

„Für die meisten gibt es nur eine Body Modification – das ist das Alter“, sagt Etienne Dumont. Das dies für ihn nicht gilt, ist unübersehbar:

Body Modifications sind Veränderungen am eigenen Körper, fernab von einfachen Piercings oder Tätowierungen. Eine ganz besondere Art von Körperkult, bei der Menschen sich Implantate aus Silikon einsetzen lassen oder sich selber durch Schnitte und Verbrennungen Narben zufügen. Der Kick des Adrenalins und das Gefühl von Freiheit und Individualität werden als Begründungen für diese schmerzhaften Prozeduren genannt. Eine skurrile Leidenschaft die wohl weit entfernt vom allgemein Akzeptierten ist.

Eine besondere Form der Körperkunst ist das sogenannte „Body Suspension“ – das Aufhängen des eigenen Körpers durch Haken, die durch die Haut gestochen werden:

„Wenn ich da hänge, dann denke ich an nichts mehr. Ich bin vollkommen frei und man kann irgendwie durchatmen“, erzählt Christian Rihm.

Er und viele weitere Persönlichkeiten, die eine Leidenschaft für die skurrilen Veränderungen des eigenen Körpers entwickelt haben, sind in der BROADVIEW-Produktion „Ein Leben daneben – Body Mods“ zu sehen.

spiegel.de – „Lust am Horror-Körper“
faz.net – „Angriffe auf den Körper“
nzz.ch – „Gespaltene Zunge und gespitzte Ohren“