„Der seltsame Herr Gurlitt“ in der Online-Presse

Heute Abend läuft unsere Dokumentation „Der seltsame Herr Gurlitt“ um 21.50 Uhr auf ArteWir freuen uns sehr, dass alle großen Tageszeitungen den Film besprechen. Er wird als relevanter Beitrag zur Diskussion rund um den sensationellen Kunstfund wahrgenommen!

Cornelius Gurlitt privat

Cornelius Gurlitt privat

Auch die Online-Presse berichtet:

spiegel.de – Der letzte Nibelunge

Für die Gurlitt-Dokumentation hat Remy viele wichtige Experten vor die Kamera bekommen: Götz Aly, Meike Hoffmann, Vanessa Voigt und journalistische Zeugen wie Denis Trierweiler und die SPIEGEL-Redakteurin Özlem Gezer. (…) Die interessante Dokumentation „Der seltsame Herr Gurlitt“ muss also eine frühe Zwischenbilanz bleiben. Aber das interessierte Publikum kann beruhigt sein: Fortsetzung folgt. Im echten Leben – und wohl auch im Film.

ksta.de – Antworten zum Fall Gurlitt

„Handelt es sich bei dem Schwabinger Kunstfund um NS-„Raubkunst“, oder ist die Beschlagnahmung der Sammlung Gurlitt ein moderner Kunstraub aus dem Jahr 2012? War Cornelius Gurlitts Vater Hildebrand, der während der NS-Zeit mit Kunst handelte und auch Geschäfte mit jüdischen Sammlern machte, für diese die letzte Hoffnung, um an Geld zu kommen – oder bereicherte er sich an ihrer Not? (…) Licht ins Dunkel der vielen ungeklärten Fragen will die Doku „Der seltsame Herr Gurlitt“ bringen, in der es um Fragen von Besitz und Eigentum sowie Recht und Moral geht.“

tz.de – Cornelius Gurlitt: Zwischen Recht und Moral

Maurice Philip Remy im Interview: „Ich war völlig ergebnisoffen. Ich hab weder gedacht, dass der Mann ein Werkzeug des Teufels noch dass er unschuldig ist. Ich wollte herausfinden, was wirklich hinter der Sammlung steckt. Und ich war sehr überrascht über die Erkenntnis, dass man Hildebrand Gurlitt Unrecht tut.“

derwesten.de – Der Fluch der Nazi-Kunst

Herr Gurlitt erscheint ja wirklich seltsam: Einer, der im Halbdunkel mit seinen Bildern spricht. Ein Weltverlorener, der für den Einkauf von ein paar Tütensuppen eineinhalb Stunden braucht. Zum Glück weiß der Filmemacher Maurice Philip Remy, dass er so nicht durchdringen kann – und so wandelt sich die Doku schnell zu einer spannenden Recherche tief in die Familiengeschichte der Gurlitts.

weser-kurier.de – Ist der Münchner Sammler Täter oder Opfer?

Durch investigative Recherche, Interviews mit führenden Experten und anhand von „teilweise unveröffentlichtem Material“ versucht Remy („Hitler – Eine Bilanz“, „Mogadischu“) eine Geschichte zu erzählen, die die Grenzen von Recht und Moral aufzeigen will. Der Autor stellt nicht nur einen zunächst äußerts seltsam erscheinenden Cornelius Gurlitt vor, sondern geht auch der Frage nach, „ob im Schatten der Vergangenheit Gerechtigkeit überhaupt hergestellt werden kann“.

tagesspiegel.de – Ethik des „Diensthandelns“

(In Remys Film geraten) vor allem staatliche Institutionen auf den Prüfstand. Zuallererst der Gesetzgeber: Er hatte es versäumt, bei Eigentumsdelikten unter Bedingungen von Terrorherrschaft die Verjährungsfristen aufzuheben. Im jüngsten Fall, der Sammlung Gurlitt, kommt aber ein Weiteres hinzu: das Verhalten der Staatsanwaltschaft. Das Interview mit dem in Augsburg leitenden Beamten schafft ganz offensichtlich keine Klarheit.

huffingtonpost.de – Erste Dokumentation über den Münchner Kunstsammler im TV

Der Fall Cornelius Gurlitt hat seine ganz eigene Faszination. Es ist eine unglaubliche Geschichte, die wohl noch lange nicht zu Ende erzählt ist. Der Dokumentarfilmer Maurice Philip Remy hat sich dennoch der Herausforderung angenommen