Colin Powell über „Breath of Freedom“

Colin Powell in "Breath of Freedom"

Colin Powell in „Breath of Freedom“

Unsere neueste Produktion „Breath of Freedom – Ein Hauch von Freiheit“ wird am 17. Februar im amerikanischen Fernsehen auf dem Smithonian Channel zu sehen sein. 

Die Dokumentation behandelt ein Thema, das in den Geschichtsbüchern viel zu oft überblättert wurde: Im Namen von Freiheit und Demokratie ziehen die USA gegen Nazideutschland in den Zweiten Weltkrieg – mit einer Armee, in der strikte Rassentrennung herrscht. Nach Kriegsende finden sich die afroamerikanischen Soldaten in den Trümmern Deutschlands wieder. Sie sind Teil der amerikanischen Besatzungsmacht und werden von den Deutschen als Retter gesehen. In dem Land, das sie von Rassismus und Unterdrückung befreit haben, erfahren die Afroamerikaner mehr Toleranz und Offenheit als in der eigenen Heimat.

Einer von ihnen ist der spätere US-Verteidigungsminister Colin Powell. In „Breath of Freedom“ erinnert er sich:

„Als ich 1959 erstmals nach Deutschland kam, hatte ich gerade meine Ausbildung in
Fort Benning in Columbus, Georgia, beendet. Dort konnte ich die Kaserne nicht
verlassen, ohne Rassentrennung und Diskriminierung zu erfahren. In Deutschland
konnte ich mich überall frei bewegen. Für mich, als jungen Lieutenant, war das wie
ein Hauch von Freiheit.“

Colin Powell über "Breath of Freedom" auf MSNBC

Colin Powell über „Breath of Freedom“ auf MSNBC

In der amerikanischen MSNBC-Show „Andrea Mitchell Reports“ hat Powell über „Breath of Freedom“, seine Zeit in Deutschland und über die Emanzipation der Afroamerikaner gesprochen. Das Gespräch kann hier angesehen werden.